Selbsthilfe-Kontaktstelle Wetteraukreis

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Recht auf selbstbestimmte Teilhabe

Dr. Reinhold Merbs und Anette Obleser werfen einen Blick in die Selbsthilfezeitung.

Dr. Reinhold Merbs, Leiter des Fachbereichs Gesundheit, Veterinärwesen und Bevölkerungsschutz, und Anette Obleser von der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises.

Zwei junge Leute unterhalten sich. Der Mann sitzt im Rollstuhl, die Frau fährt auf dem Fahrrad neben ihm her. Es ist das Titelbild der neuen Selbsthilfezeitung für die Wetterau zum Thema: „Selbsthilfe und Inklusion - Eine Frage der Haltung“. Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch stellt die 40. Ausgabe der Selbsthilfezeitung vor.

„In unserer aktuellen Selbsthilfezeitung kommen Menschen aus dem Wetteraukreis zu Wort, die entweder unmittelbar selbst oder als Familienangehörige vom Thema Behinderung betroffen sind“, sagt Stephanie Becker-Bösch. „Sie engagieren sich in der Selbsthilfe aber auch politisch, weil sie über diese Wege die Inklusion in unserem Landkreis vorantreiben möchten.“

Mit dabei ist die „Familiengruppe Down-Syndrom“, die vor rund 30 Jahren aus einem monatlichen Treffen von Familien in der Frühförderstelle der Lebenshilfe Wetterau entstand. Letztere stand auch am Beginn der „Familiengruppe Regenbogen“, einem Treffen von Familien mit mehrfachbehinderten Kindern. Bei der „Selbsthilfegruppe Löwenherzen“ geht es um Familien mit mehrfach behinderten Kindern und deren Geschwistern. „Lebenswege“ steht für eine Selbsthilfegruppe für Familien mit schwerst-mehrfachbehinderten erwachsenen Kindern. Ziel der Gruppe ist es, „das Leben gemeinsam mit unserer außergewöhnlichen Lebenssituation zu meistern und zu gestalten.“ Die „Selbsthilfegruppe bili“ hat das Ziel, Behinderte ins Leben zu integrieren.

In der Selbsthilfezeitung stellen sich außerdem der Inklusionsbeirat des Wetteraukreises vor, das Bildungsangebot „Alternative berufliche Bildung für Jugendliche mit Behinderung“, die Lebenshilfe Wetterau und die „WEfiS“, die Wetterauer Experten für inklusiven Sport.

Dazu gibt es Neues aus der Selbsthilfelandschaft: eine Gruppe über Angst-Panik-Depression, die Borderline-Selbsthilfegruppe, und Gruppen zu den Themen Polyneuropathie, Krebs und Makuladegeneration.

Die Selbsthilfezeitung gibt es an folgenden Stellen: Filialen der Sparkasse Oberhessen, Kreisverwaltung in Friedberg, öffentliche Büchereien, Apotheken, Krankenhäuser, Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Arztpraxen, psychotherapeutische Praxen und physiotherapeutische Praxen. Und natürlich gibt es die Selbsthilfezeitung auch als Öffnet externen Link in neuem Fensterdownload.

veröffentlicht am: 06.07.2020

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