Selbsthilfe-Kontaktstelle Wetteraukreis

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Kinderkrebstag findet am 15. Februar statt

Unser Bild zeigt Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch und Annette Obleser von der Selbsthilfekontaktstelle des Wetteraukreises.

Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat anlässlich des Kindeskrebstages am 15. Februar auf die Situation von Familien mit schwerkranken Kindern aufmerksam gemacht.

Weltweit erkranken mehr als 250.000 Kinder an Krebs. Dabei ist Leukämie die verbreitetste Krebsform bei Kindern. Viele der kleinen Patienten können nur durch eine Stammzellentransplantation überleben. Dafür ist die Registrierung bei der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) wichtig.

Die Registrierung als Stammzellenspender ist ganz einfach. ImÖffnet externen Link in neuem Fenster Internet kann man ein Registrierungsset, mit dem man einen Wangenabstrich durchführen kann, anfordern. Das Set geht zurück an die DKMS, damit man als potenzieller Lebensretter in die Datei aufgenommen werden kann.

80 Prozent der Stammzellenentnahme erfolgt durch eine Blutplasmaspende. Bei 20 Prozent der Spenden wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Das Risiko bei beiden Eingriffen ist gering. Die Stammzellentransplantation erfolgt wie bei einer Bluttransfusion. Dabei nisten sich die gesunden Stammzellen in den Knochenhohlräumen des Patienten ein und beginnen neue gesunde Blutzellen zu bilden.

Becker Bösch: „Stammzellenspender werden!“

„Der Aufwand und das Risiko sind gering, die Wirkung aber gewaltig. Sie können Leben retten von Erwachsenen und von Kindern. Deshalb sollte diese Registrierung wirklich jeder und jede gemacht haben“, so die Wetterauer Gesundheitsdezernentin.

Wachsende Selbsthilfelandschaft

Familien, in denen ein Kind an Krebs erkrankt, brauchen dringend professionelle Unterstützung, aber auch die Hilfe und die Begleitung von Menschen in ähnlichen Situationen. „Deshalb bauen wir hier in der Wetterau an einer immer weiter wachsenden Selbsthilfelandschaft, wo Menschen mit gesundheitlichen Problemen und Einschränkungen Unterstützung und Hilfe von ähnlich Betroffenen finden. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises unterstützt beim Finden und bei der Neugründung von Selbsthilfegruppen“, erläutert die Wetterauer Gesundheitsdezernentin.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Öffnet externen Link in neuem FensterSelbsthilfekontaktstelle oder per Telefon bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises: 06031/83-2345.

veröffentlicht am: 12.02.2019

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