Was folgt nach dem Tod?

Licht am Ende des Tunnels

Für Menschen mit Nahtod-Erfrahrung wird eine neue Selbsthilfegruppe gegründet. Das erste Treffen findet am 9. Februar in Steinfurth statt.

Bei Menschen, die eine Nahtod-Erfahrung gemacht haben, verändert sich oftmals schlagartig das ganze Leben. Aber nicht nur das eigene Leben wird davon beeinflusst, auch der Umgang mit anderen Personen kann sich stark verändern. Nicht selten werden Nahtod-Erfahrene von ihrem sozialen Umfeld nicht mehr verstanden, da sie durch die Erfahrung einen veränderten Blick auf das eigene Leben erlangen und auch auf das Leben im Allgemeinen. Diese Tatsache stellt meist sowohl die Erfahrenen, als auch die Menschen, die ihnen nahe stehen, vor große Herausforderungen.

Die neue Selbsthilfegruppe bietet Nahtod-Erfahrenen die Möglichkeit, mit anderen Erfahrenen in Kontakt zu kommen. Austausch und gegenseitige Unterstützung können elementare Bausteine sein, um eine Nahtod-Erfahrung, beziehungsweise deren (Aus-)Wirkungen, in den Alltag zu integrieren. Das Angebot richtet sich ebenfalls an Angehörige von Menschen, die sich durch eine Nahtod-Erfahrung verändert haben.

Weitere Treffen sind im Abstand von drei Monaten geplant. In Steinfurth besteht dann die Möglichkeit nahtoderfahrene Menschen persönlich kennenzulernen, sich auszutauschen, oder ganz einfach nur zuzuhören.

Während der einzelnen Treffen werden verschiedene Themen aufgegriffen.
Die Treffen werden nicht therapeutisch geleitet und sind kein Therapieersatz.

Info:
Donnerstag, 9. Februar 2017 um 19.30 Uhr bis ca. 22 Uhr
Treffpunkt: Alte Schulstraße 13a, 61231 Bad Nauheim/Steinfurth
Thema am 09.02.2017: Über die Schwierigkeit das Erleben (mit-) zu teilen.
Kontakt: Tel.: 06032 – 968203
E-Mail
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veröffentlicht am: 11. Januar 2017