Sternenkinder

Leere Schaukel, Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Leere Schaukel, Bild von Ulrike Mai auf Pixabay

Betroffene gesucht zur Gründung einer Selbsthilfegruppe

 

Als Sternenkind, seltener auch als Schmetterlingskind oder Engelskind, werden verstorbene Kinder bezeichnet, insbesondere wenn sie vor, während oder bald nach der Geburt verstorben sind.

Die Eltern haben alle ihre eigene Geschichte. Einige hatten bereits eine innige Beziehung zu ihrem Kind aufgebaut, haben es gefühlt, haben Pläne gemacht und sich eine Zukunft ausgemalt. Andere wiederum sind vielleicht von der Schwangerschaft überrascht worden oder mussten sich bereits in einem frühen Stadium von dem Kind verabschieden, da dieses nicht überlebensfähig war. Sie alle haben jedoch eines gemeinsam: Ihr Kind gehört zu ihnen, ist ein Teil von ihnen und wird das auch immer bleiben.

Wenn ein Kind vor seinen Eltern diese Welt verlässt, ist der Schmerz für die zurückgebliebenen Eltern meist unerträglich und die Trauerarbeit ein lebenslanger Prozess, der niemals abgeschlossen sein wird. Die meist traumatischen Erlebnisse brennen sich für immer in das Gedächtnis der Eltern ein und verstärken die Trauer.

Diese verwaisten Eltern versuchen ihr Leben ohne den geliebten Schatz zu (über)leben. Alle suchen dabei ihren eigenen Weg zu finden, der ist nicht immer einfach. Der Austausch unter ebenfalls Betroffenen könnte dabei hilfreich sein.

Während der Corona-Pandemie sind persönliche Treffen bislang nicht erlaubt. Dennoch besteht die Möglichkeit, sich telefonisch oder virtuell auszutauschen. Bis die Treffen wieder möglich sind, können sich interessierte Eltern melden. Der Treffpunkt der Gruppe wird dann später bekannt gegeben.

Die Gründung der Selbsthilfegruppe wird unterstütz von der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises.

Kontakt:

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veröffentlicht am: 20. April 2021