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Angst Panik Depression in Bad Nauheim

2 Beine in schwarzer Hose und braunen Schuhen. Sie stehen auf Eisenbahnschwellen hoch über einer Stadt . Durch die Lücken des Holzes sieht man ganz tief unten Hochhäuser, Straßen und Autos. Bild: Alexas Fotos Pixabay boards-2040575

Höhenangst, Flugangst, Angst vor der Zukunft, begleitet von Panikattacken und Depressionen. Hierbei kann ein regelmäßiger Besuch in Selbsthilfegruppen unterstützend wirken. Bild: Alexas Fotos Pixabay boards-2040575

Die Teilnehmer/innen der neuen Selbsthilfegruppe streben an, sich und ihre persönlichen Lebensumstände zu verändern. Das Ziel ist, sich selbst und anderen zu helfen. Die Betroffenen möchten ihre Ängste, ihre Panik und die damit einhergehende Depression gemeinsam bewältigen.


Angststörungen, begleitet von Panikattacken,  gehen sehr oft, vor allem wenn sie chronisch werden, mit Depressionen einher. Umgekehrt sind depressive Erkrankungen häufig die Ursache von Angstgefühlen.
Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, haben oft das Gefühl, in ihrem bisherigen Leben versagt zu haben. Gleiches gilt auch für die Zukunft. Diese Versagensängste betreffen häufig spezielle Lebenssituationen. So lösen bereits Alltäglichkeiten des normalen Lebens, wie der notwendige Einkauf, das Telefonieren oder das Autofahren Ängste aus. Immer wieder wird befürchtet, bereits solche Tätigkeiten nicht zu schaffen und somit  zu versagen.
Dieser Zustand wirkt sich auf die Persönlichkeit, auf private und berufliche Beziehungen aus.
Neben diesen Versagensängsten spielen auch Verlust- und Trennungsängste eine große Rolle. Es wird befürchtet, vom Partner verlassen zu werden, Freunde, Bekannte und nahe Angehörige zu verlieren. Angst vor Einsamkeit wird aufgebaut, eine allgemeine Zukunftsangst entsteht.
Auch kommen regelrechte Angstattacken vor, die häufig von körperlichen Symptomen begleitet werden. Bekannt sind in diesem Zusammenhang sicherlich Engegefühle in der Brust, das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, die Angst, einen Herzinfarkt zu erleiden oder umzufallen. Weitere körperliche Symptome stellen auch Schwitzen, Unruhe und Zittern dar.
Diese Angst kann so stark werden, dass es zu Panikattacken kommt oder sich die Angst dauerhaft festsetzt in Form einer Phobie.
Wie oft und ob überhaupt eine solche Angst auftritt, ist bei jedem Erkrankten unterschiedlich, aber ungewöhnlich ist es nicht. Deshalb sollte der Arzt zuerst herausfinden, ob die Angst die Depression ausgelöst hat oder die Depression die Angst. Natürlich ist die Ursache zuerst zu behandeln. Notwendige Therapien sollten eingeleitet werden.


Die Treffen werden nicht therapeutisch geleitet und verstehen sich auch nicht als Therapieersatz. Aber hilfreich kann parallel zur Therapie der Austausch mit Gleichbetroffenen in einer Selbsthilfegruppe sein. In Bad Nauheim wird sich eine neue gründen. Das erste Treffen findet am 23.01.2020 um 18:00 Uhr statt. Haben Sie keine Scheu an die neue Gruppe heranzutreten. Sie werden auf Aufgeschlossenheit und Verständnis treffen.

Info:
Selbsthilfegruppe Angststörungen, Panikattacken bzw. Depressionen
Treffpunkt: Bad Nauheim
Durch die Verbreitung des Corona-Virus befinden wir uns in Deutschland derzeit in einer Ausnahmesituation, die uns allen sehr viel abverlangt und auch noch abverlangen wird. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit unsere medizinischen Kapazitäten für die wirklich ernsten Fälle ausreichend vorhanden sind. Deshalb müssen wir diese Treffen absagen.
Wir werden einen neuen Termin dafür finden und Sie informieren.

Kontakt: Tel.: 0171 5160965 oder 06032 35291
E-Mail 

veröffentlicht am: 12.12.2019

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