Selbsthilfe-Kontaktstelle Wetteraukreis

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Neue Selbsthilfegruppe nach Krebs in Bad Nauheim

Von links: Anette Obleser, Selbsthilfe Kontaktstelle des Wetteraukreises, Alexandra Prues, Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler und Jutta Pistorius mit den Herzkissen, die speziell für an Krebs erkrankte Frauen genäht werden.

In Bad Nauheim gibt es wieder eine Selbsthilfegruppe nach Krebs. Das erste Treffen findet am Donnerstag, 8. Februar, um 17:30 Uhr, in den Konferenzräumen Wetterau II und Wetterau III, im Hochwaldkrankenhaus, statt.

Männer und Frauen, die Interesse an der neuen Selbsthilfegruppe haben, sind herzlich eingeladen. Willkommen sind Betroffene, ehemalige Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige.

Persönliche Informationen zur Selbsthilfe nach Krebs erhalten Interessierte zwischen dem 5. und 7. Februar 2018, zwischen 10 und 12 Uhr, im Friedberger Kreishaus am Europaplatz, im Foyer des Gebäudes A.

Anlässlich des Weltkrebstages steht zu diesen Zeiten Alexandra Prues, stellvertretende Vorsitzende der Landesvereinigung der Frauenselbsthilfe nach Krebs, persönlich zum Gespräch bereit.

Die neue Selbsthilfegruppe in Bad Nauheim plant eine enge Zusammenarbeit mit dem Hochwaldkrankenhaus. Ärztliche Vorträge, Informationen und Tipps rund um das Thema Krebs können Betroffene und deren Angehörige bereichern. Der gemeinsame Austausch untereinander tut ebenfalls gut.

Geplant sind die Treffen im monatlichen Rhythmus. Interessenten können sich unverbindlich anmelden, Telefon: 06036/90 56 80 5 oder 06033/71 70 6, Alexandra Prues, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail oder Gerhard Pistorius, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail.

Kontakt zu anderen Selbsthilfegruppen in der gesamten Region des Wetteraukreises sind zu finden auf der Webseite der Öffnet externen Link in neuem FensterSelbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, Telefon: 06031/83-2345.

Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler hat sich heute (5. Februar) bei Alexandra Prues und Jutta Pistorius über die Arbeit der Selbsthilfegruppen informieren lassen. „Wer schon von einer Krankheit, einer Behinderung oder einem schweren Schicksalsschlag betroffen war, weiß, wie wichtig es ist, sich mit anderen auszutauschen. Ich bin froh, dass es bei uns in der Wetterau eine so breite und aktive Selbsthilfelandschaft gibt. Mehr als einhundert Selbsthilfegruppen sind Anlaufstellen für Menschen, die schwere Lebensprüfungen nicht allein durchstehen möchten.“

„Die Nachricht“, so Jutta Pistorius, „die wirft einen fast aus der Bahn. Dann ist es einfach gut, Menschen zu haben, die das gleiche Schicksal durchleben und einen auffangen können, die Mut geben und Zuversicht.“

Für das erste Treffen am kommenden Donnerstag (8. Februar) gibt es schon 25 Anmeldungen, ein deutliches Zeichen wie groß der Bedarf ist.

veröffentlicht am: 05.02.2018

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